taz und Bild

Zünder: Die taz bekommt recht vor Gericht

taz! so klingt es, wenn die Bild-Zeitung eine gescheuert kriegt 😉

Ich kann beide Argumentationen verstehen, diejenige, die zum Verbot des Spots geführt hat, und diejenige, die die Klage von Bild abschmettert. Man sollte einfach wissen, dass Springer Geld hat. Viel Geld. Und das auch gerne dafür einsetzen, gute Anwälte zu bezahlen. Dann wär das jetzt sowas wie ausgleichende Gerechtigkeit. – Aber egal, ich will mich nicht im Recht verheddern (lieber im Links, höhö).

Der Abschnitt, den ich herausragend finde, ist der folgende: Der Anwalt von Bild argumentierte, „Der Spot sei „menschenverachtend, eine gezielte Herabwürdigung der Bild-Leser“. Die Darstellung von Menschen, die „kaum des Lesens mächtig“ seien, ziele auf deren Menschenwürde ab.“

Bumerang. Warum sollen die Menschen im Spot „des Lesens kaum mächtig sein“…? Ich nehme an, dass der Anwalt das daraus schliesst, dass sie lieber Zeitungen mit grossen Lettern lesen. Folglich bezeichnet er alle Bild-LeserInnen als „kaum des Lesens mächtig“ (und gibt damit zu, dass die Zeitung nicht sehr hochstehend ist, gelinde gesagt), oder sehe ich das falsch?

Für mehr Infos, warum man Bild getrost scheisse finden darf soll, empfehle ich Wallraff.

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