In eigener Sache: Ein Manifest

Eine gewisse Partei und ihr Markenzeichen, die Pseudopolitik, werden hier nicht mehr vorkommen. Die Beschäftigung damit hat mir schon zu viel Zeit gestohlen und zu viele Nerven strapaziert.

Das ist radikal subjektiv, ja. Mir geht es besser, wenn ich mich nicht mehr damit beschäftige, was die anderen meinen und warum denn, verdammt noch mal, und wie man denen die eigene Erkenntnis verkaufen müsste und die Gesellschaft hier und die Gesellschaft da und blablabla.

Früher oder später komme ich vermutlich wieder darauf zurück. Aber hier muss mit einer Rebschere ein Strang von sauer gewordenen Gedanken durchtrennt werden, ein Akt der Entgiftung.

Stattdessen werde ich gute Bücher schauen, gute Filme schauen, Gitarre spielen und Jonglieren lernen – Ja, alles wird schön, zumindest in meiner Wahrnehmung. Was ich fortan ignoriere, kann ich durch den wiederholten Ausdruck meines Unverständnis auch nicht ändern.

Ich verstehe das nicht als Kapitulation. Die Dekonstruktion des Destruktiven allein ist auch destruktiv. Ist es nicht genau so wichtig, Neues aufzunehmen, zu denken und zu säen?

Ja, so machen wir das. Es wird gut werden. Let’s move on.

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Eine Antwort zu In eigener Sache: Ein Manifest

  1. Hausfrau Hanna schreibt:

    Das sind nicht nur radikalsubjektive Einsichten
    lieber Kim,
    sondern auch wundervollwahre und reife!
    Bei mir dauerte es Jahrzehnte länger, bis ich genau dieselben hatte…
    Und Jonglierenlernen ist einfach perfekt und ergibt ganz neue Verknüpfungen und Vernetzungen im Gehirn… 🙂

    Nach diesem Blogbeitrag wird das heute ein richtig guter Tag,
    meint Hausfrau Hanna

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