Demokratie, Neoliberalismus und Service public

Einmal mehr scheint [Island] seinen grösseren Nachbarn einige Jahre voraus zu sein. So galt Island zu Beginn des Jahrhunderts als Experimentierfeld der Neoliberalen, die in der globalen Deregulierung ein Allerheilmittel sahen und am Beispiel Islands aufzeigen wollten, wie reich und glücklich Mann und Frau auf diesem Weg werden kann – es kam bekanntlich anders, und nun gilt der Inselstaat vielen als eine Art „Crashlabor“, in dem ein neues Gleichgewicht zwischen Demokratie und Wirtschaft gefunden werden muss, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

Für den isländischen Landesarzt Geir Gunnlaugsson macht die Krise nicht zuletzt die Bedeutung eines gut funktionierenden „Service public“ deutlich: „[…] Was [wäre] passiert, wenn das Gesundheitswesen oder die Schulen privatisiert worden wären […]?“

(Ab 22:30)

Kontext zu Island vom 17.1.11: „Vage Hoffnungen nach der Krise“

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