Vorurteile

Das Beste bisher im Schwedischkurs war die Runde, in der alle sagen mussten, was es in ihren Ländern für Vorurteile gibt über Landesteile und andere Länder. Ich rapportiere:

  • Griechenland: AthenerInnen sind gestresst, in Thessaloniki dagegen nimmt man es sehr gelassen. Man ist „wütend wie ein Türke“ und die Bauern im Nordern sind Cüpli-Bauern.
  • Kanada: AmerikanerInnen sind dumm und böse.
  • Portugal: LissabonnerInnen sind snobbig.
  • Estland: EinwohnerInnen von Tallinn sind snobbig.
  • Schweiz: ZürcherInnen sind snobbig, BernerInnen langsam.
  • England: WaliserInnen haben Schafe „etwas zu gern“. NordengländerInnen sind dumm. – „Und die Schotten?“ – „Ah ja, die natürlich auch.“

Eindrücke von Schweden:

  • Deutsche und Deutscher: SchwedInnen treiben viel Sport. Es gibt viele schöne Frauen.
  • Spanierin: SchwedInnen sind unspontan und nicht sehr gesellig
  • Engländer: SchwedenInnen sind sehr freizügig („nakenfis“)
  • (Laut Schwedischlehrerin:) Finnische Männer finden, schwedische Männer seien alle schwul – was wollen die Tunten denn mit den Kinderwagen?

Dann erzählte die Lehrerin, was Schweden über andere Länder denken:

  • In Frankreich essen sie Frösche.
  • In Deutschland ist man ordentlich und pünktlich.
  • Schweiz: nett, sauber, ordentlich.
  • Spanien: siesta und „mañana, mañana.“
  • Portugal und Griechenland: zu weit weg für Vorurteile
  • Amerika finden die SchwedInnen im Gegensatz zu vielen anderen EuropäerInnen faszinierend.
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