Bulletin der Gegenwart (5): Man sollte da mal…

Wahlkampf in der Schweiz. Die SVP pflastert mal wieder, probiert die Schienen in ihre Richtung zu legen.

Man sollte da mal was tun. Aber was? – Mir wurde gerade bewusst: Da tut sich eigentlich ganz viel. Wir brauchen nicht unbedingt Frischs, Dürrenmatts oder sonst ein Held (wie, Heldin?), der sich entgegenstellt. Es findet eigentlich recht viel statt, das man als Antwort der Zivilgesellschaft auf die momentane politische Lage oder als mediale Gegenöffentlichkeit bezeichnen könnte.

So Aktionen wie:

Und das Gute: Die Projekte sind alle, für sich, auch nicht der Weisheit letzer Schluss. Aber das müssen sie auch nicht sein. Es geht darum, sich zu äussern, auch wenn der Modus nicht der bestmögliche, die Äusserung nicht die eine ist, die die SVP und alle Betonköpfe aus der Bahn sprengt. Denn wir sind die Leute, die das dann auch diskutieren und zugeben, dass Aktionen vielleicht ambivalent sind, weil man damit z.B. sich als Zeitung gebärendes Hirnverstell-Klopapier unterstützt.

Wir sind auch da. Wir wissen nicht genau, wie wir auf rechtspopulistische Idiotie und politische Lebensfeindlichkeit reagieren sollen. Aber klar ist: Wir finden es immer noch scheisse. Die Propagandamaschine, die Jubelnation, Fremdenfeindlichkeit, Waffenexporte, die „Sachzwänge“ der Reichen, Religion und Tradition über Nächstenliebe und Ehe für alle: Nicht unsere Schweiz.

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